Interreligiöser Dialog

Papst Franziskus umarmt zwei Freunde aus Argentinien, Rabbiner Abraham Skorka und den Islamgelehrten Omar Abboud, vor der Klagemauer in Jerusalem als Zeichen des interreligiösen Dialogs.
Papst Franziskus umarmt zwei Freunde aus Argentinien, Rabbiner Abraham Skorka und den Islamgelehrten Omar Abboud, vor der Klagemauer in Jerusalem als Zeichen des interreligiösen Dialogs.

Seit der Veranstaltungsserie „Chancen und Grenzen des Dialogs – die Liebe hört niemals auf“ verstärkt die Pfarre Baumgarten ihre Bemühungen, andere Religionen, insbesondere den Islam, genauer kennenzulernen. Durch gegenseitige Besuche und Informationsabende mit anschließender Diskussions- und Fragemöglichkeit versuchen wir, gegenseitiges Verständnis und Respekt aufzubauen. Bei der Auswahl der Referenten für unsere Informationsabende legen wir besonderen Wert auf Erfahrung und Kompetenz.


Johannes Marte, Präsident der Stiftung Pro Oriente, unterstützt uns dabei mit seinen vielfältigen Beziehungen. Auch Michael Weninger, der seit 1. November 2012 dem Päpstlichen Rat für den Interreligiösen Dialog angehört und für den Dialog mit dem Islam in Europa, Zentralasien und in Zentral- und Südamerika arbeitet, unterstützt uns auf diesem Weg.

 

Gegenseitiger Respekt und Wertschätzung geben Hoffnung, dass die Religionen einen gemeinsamen Weg zur Lösung der großen Weltprobleme suchen und finden, wie z. B.

  • Zerstörung der Erde,
  • ungleiche Verteilung der Bodenressourcen,
  • Intoleranz,
  • Klimawandel,
  • ungleiche Verteilung des Reichtums, Hunger.

Bei seiner Reise nach Israel betonte Papst Franziskus beim Zusammentreffen mit dem Großmufti von Jerusalem den gemeinsamen Auftrag von Christen und Muslimen, Frieden und Gerechtigkeit zu verwirklichen.