Ankunft und Abschied

St. Stephan, um 1476 (religion ORF/Altarbild, NGC)
St. Stephan, um 1476 (religion ORF/Altarbild, NGC)

Auf das Jubel-Fest „die Geburt des Herrn“ folgt der 26. Dezember, der „Stephanitag“, an dem des Martyriums des hl. Stephanus gedacht wird. Ein Kontrast, der vorerst schockiert, doch er wurde bewusst gewählt.

 

Was verbindet diese zwei Tage?

 

Am Vortag wurde durch Maria das Tor zum Himmel geöffnet als sie Jesus, Gottes Sohn, gebar. Damit wurde uns das Heil geschenkt und der Weg vorgegeben.

„Das Tor des Himmels“ offenbarte sich für Stephanus. Er sah den Himmel offen und Jesus zur Rechten Gottes stehen; seine Stärke und Glauben hat ihm geholfen. Er empfing als erster Blutzeuge die „Krone der Herrlichkeit“.

Auch er betete für seine Feinde und zog damit die Parallele zu Christus am Kreuz, der ebenfalls ausrief “Herr rechne ihnen diese Sünde nicht an.“

 

In diesem Sinne „passen“ die zwei Weihnachtstage zusammen.

Eine Tür sollte man nicht verschließen, sondern weit öffnen.

 

 

Ein Beitrag von Helga Högl

...auf den Weg machen

Foto: Otto Troger
Foto: Otto Troger

Am 15.12.2018 fand unsere gut besuchte LigAgil-Adventfeier „Besinnliches und Heitereres zum Advent“ statt, mit Liedern und Texten zum Thema: Advent bedeutet Ankunft.

 

Alles ist unterwegs.

Damit Jesus auch bei uns ankommen kann, müssen wir uns auf den Weg machen.

 

Ein Beitrag von Christine Zlabinger

 

Stille Nacht - Krippenfeier 2018

Das Jubiläumsjahr des weltweit wohl bekanntesten Weihnachtsliedes  wurde auch beim Baumgartner Krippenspiel gewürdigt. Die Kinder der Pfarre riefen uns in stimmungsvoller Atmosphäre die echte Geschichte der Geburt Jesu in Erinnerung. 

von Veronika Votava

Fotos: Bao Vu Phan Quoc


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Ich liebe dich, mein Leben! Christmette 2018

Eine dunkle Kirche. Beruhigender, leiser Gesang. Volle Bankreihen. Lichter, Kerzen. Viele Minis. Sternspucker. Christbäume. Das war sie, die Christmette 2018. Heuer war es unser Kaplan Rafal Bochen, der mit unserer Pfarrgemeinde eine sehr stimmungsvolle Feier zelebrierte. 

von Julia Stadler

Fotos: Georg Panny / Rafael Riedler


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Bereit sein für das Wunder

Krippe in der Michaelerkirche
Krippe in der Michaelerkirche

Weihnachten, das Fest des Glaubens in der Kirche und unserer Gesellschaft, bildet den Höhepunkt eines langen Wartens und der Vertiefung in die „wunderbare“ Geschichte der Geburt Jesus.

 

Wie der Evangelist Lukas berichtet, wird der lang ersehnte Messias in armseliger Umgebung geboren, in Gesellschaft von Ochs und Esel, von Hirten und Engeln. Über allen strahlt aber der Stern, der durch die Finsternis führt.

Licht spricht die Seele an, setzt Emotionen frei.

Die kurzen Tage und langen, finsteren Nächte wecken die Sehnsucht nach Licht, man holt sich grüne Zweige ins Haus und erfand Lichtrituale, die in unsere Wohnungen Eingang finden.

 

Den Beginn macht der Adventkranz. Er war eine Idee des evangelischen Theologen J.H. Wiehern (19.Jh.), der in Hamburg ein Jugendheim leitete und jeden Tag eine Kerze anzünden ließ. Dem Adventkranz - später nur mit vier Kerzen - folgte der leuchtende Christbaum am Bescher-Fest. Erzherzogin Henriette von Nassau führte ihn im österreichischen Kaiserhaus ein und bald folgten Adel und Bürger diesem schönen Brauch. Mit der Zeit wurde Weihnachten vor allem eine Bescherung für Kinder. Wohl steht dahinter die Idee der Gabenbringung der drei Magier für das Kind.

Zu den Bräuchen zählen auch die Rorate-Messen, die mit Kerzenschein gefeiert werden. Mit Licht ist die hl. Lucia schon seit 1780 vor allem in Schweden bekannt geworden, deren Name „als Leuchtende“ übersetzt wird. Auch der hl. Martin wird mit einem Lichter-Umzug geehrt.

 

 

Das Herbergsuchen – oder Frauentragen - wurde in vielen Pfarren eingeführt. Erfüllte Stunden und der Kontakt mit den Besuchten bringen die Rückbesinnung auf den eigentlichen Inhalt von Weihnachten.

 

Mittelpunkt der vorweihnachtlichen Zeit ist die Krippe, die seit dem hl. Franziskus wieder „populär“ wurde, verbunden mit den stimmungsvollen Weihnachtsliedern. Die prächtigen Wiener Kirchenkrippen stehen für alle jene bereit, die keine eigene Krippe haben.

 

Ein wichtiger Begleiter durch den Advent ist Johannes der Täufer. Er ladet uns ein, das Kommen des Herrn vorzubereiten, indem wir die Wege gerade machen sollen, die zu unserem und anderen Herzen führen. Auf unserem Weg zur Vorbereitung sind wir auch zur Hoffnung eingeladen, denn am Ende des Weges steht die Begegnung mit dem Kind in der Krippe.

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vorweihnachtlicher Tierbesuch

Foto: Otto Troger
Foto: Otto Troger

Im Advent gibt es eine Sache, die für manche vielleicht ziemlich verrückt erscheint: man steht sehr früh auf, kommt um 06:00 Uhr in die Kirche und findet dort nur Kerzen vor, die den Raum erhellen. Es kostet ein wenig Überwindung, aber wer einmal dabei war, kann nicht genug davon bekommen und möchte immer wieder dabei sein.

 

Das sind die Rorate-Messen - die wohl schönsten und romantischsten Messen im Jahr - die wir nur im Advent feiern. Anschließend stärken wir uns beim gemeinsamen Frühstück im Pfarrheim und starten dann in den Tag.

 

Jede Woche begegnet uns ein neues Tier, das auf dem Weg zur Krippe ist.

Bisher trafen wir Kamel und Esel - welches Tier wohl nächste Woche vorbeischauen wird? Es bleibt spannend...

Die nächste und letzte Rorate in diesem Jahr findet am kommenden Donnerstag (20.12.) statt.

 

Herzliche Einladung an alle, aber ganz besonders an die Kinder, denn nach der Messe werden die Rorate-Champions gekürt (Pfarrer Pawel hat schon die Medaillen besorgt)!

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Auf dem Weg zur Erstkommunion...

Foto: Otto Troger
Foto: Otto Troger

2. Adventsonntag: die rhythmische Musikgruppe probt, viele Minis finden sich in der Sakristei ein, vor dem Altar steht eine Sandschale mit Bildern von Kindern, auf der Kredenz wartet ein ganz besonderes Öl - was hat das alles zu bedeuten? Nun, an diesem Sonntag wurden 32 Kinder der Gemeinde vorgestellt. Sie bereiten sich auf das Fest der ersten Heiligen Kommunion vor - der Erstkommunion.

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Futter für die Seele

Tradition bleibt Tradition. Im Jahr 1995 wurde das Gesetz verabschiedet, das den Geschäften das Öffnen am 8. Dezember erlaubt. Für viele war das der Beginn einer Einkaufstradition (meistens ist der Marienfeiertag der umsatzstärkste Ein-kaufstag der Vorweihnachtszeit), andere hingegen suchten dem Trubel zu ent-kommen und fanden und finden friedliche Stimmung in unserer Adventfeier.

von Manfred Kainrath


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Adventbeginn mit vielen Überraschungen

Gar nicht still und besinnlich,
sondern mit einem bunten Programm startete die Pfarre Baumgarten
in den Advent:  
Adventmarkt, Gottesdienst mit zwei Taufen, Einführung des neuen Lektionars und sonstigen Überraschungen - all das bot das erste Adventwochenende 

 

von Christine Szedenik

Fotos: Georg Panny,  Bao Vu Phan Quoc


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"Helfen und Heilen"

Foto: Helga Högl
Foto: Helga Högl

Dieser Aufgabe ist der ehemalige Deutsche Ritterorden nicht nur in Wien verpflichtet.

 

Den historischen und caritativen Überblick über 800 Jahre gewann unsere Pfarrgruppe am 24. November anlässlich der sachkundigen Führung, sowohl in der Schatzkammer als auch in der Kirche im 1. Wiener Bezirk. Letztere ist mit einem gotischen Flügelaltar ausgestattet und der Hl. Elisabeth von Thüringen geweiht.

 

Vom 1. Kreuzzug, dem einflussreichen Aufstieg bis zur Schlacht bei Tannenberg 1410 mit vernichtender Niederlage, dem erneuten erfolgreichen Wiederaufbau und Neuorganisation bis heute reicht die interessante Geschichte dieses Ordens.

 

Auch die verschiedenen Prunkstücke, Waffen und Ordens-Ornate in der Schatzkammer dokumentieren die wechselnden Höhepunkte.

In seinen Pfarren legt der Orden großes Gewicht auf die Einbindung und Förderung der Jugend.

 

Ein Beitrag von Helga Högl

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Wir gratulieren!

Unser Pfarrprovisor Pawel Marniak hat gestern - nach zweijähriger Ausbildung - sein Dekret erhalten und wurde mit Wirksamkeit vom 1. Dezember 2018 zum Pfarrmoderator der beiden Pfarren Baumgarten und Oberbaumgarten ernannt. 😃👏🏻💐

110 Jahre St. Anna

Am 24. November jährte sich die Weihe der Baumgartner Pfarrkirche  St. Anna zum 110. Mal. Ein guter Grund für ein mehrtägiges Programm mit vielerlei Angeboten für Augen und Ohren.

 

Es war wahrlich ein Fest!

von Christian Votava

Fotos: Pawel Marniak, Harald Preyer,  

Bao Vu Phan Quoc, Christian Votava, Veronika Votava, Jakob Winkler


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Ein Caritas-Sonntag mit Erstkommunionskindern und Königin

Unsere kleinen Erstkommunionsanwärter wurden am Caritas-Sonntag erstmals der Pfarrgemeinde vorgestellt.

Dabei gab es auch hohen Besuch einer Königin, die uns als Vorbild in ihrer Unterstützung und ihrem Engagement, den Bedürftigen in unsere Gesellschaft zu helfen, dienen sollte.

von Martin Kainz


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Ergebnis Pfarrumfrage

Der Pfarrgemeinderat erstellt derzeit ein neues Pastoralkonzept. Ein Pastoralkonzept hält den Stand der pastoralen Aktivitäten in einer Pfarre und die Ziele der pastoralen Entwicklung schriftlich fest.

 

Um die Qualität der Angebote in unserer Pfarre zu optimieren, waren alle Pfarrmitglieder herzlich eingeladen, einen Fragebogen auszufüllen.

Die Umfrage dauerte von 25. März bis 13. Mai 2018, wobei insgesamt 96 Fragebögen abgegeben wurden.

 

Die Zusammenfassung der Ergebnisse können Sie hier downloaden.

Wir haben einen Namen!

Einige Wochen nach der Wahl des Zehnervorschlags hat Kardinal Christoph Schönborn eine Entscheidung getroffen.

 

Der Erzbischof hat den Favoriten von Oberbaumgarten und Baumgarten bevorzugt.

Unsere neue Pfarre wird den Namen Hl. Mutter Teresa tragen.

Die Friedensnobelpreisträgerin und Ordensgründerin wurde vor allem als "Mutter der Armen" in Kalkutta bekannt. 2016 wurde Mutter Teresa durch Papst Franziskus heiliggesprochen.

 

Ihr liturgischer Gedenktag ist der 5. September.

Die richtige Entscheidung

Foto: Christina Völk
Foto: Christina Völk

„Ministrieren macht mich stark, so als könnte ich fliegen“ – das wurde am vergangenen Sonntag gesungen. Am Festtag des Hl. Martin haben die Kinder ihre Freude an diesem Dienst mit uns geteilt – so, wie Martin geteilt hat.

 

Besonders war dieses Jahr nicht nur, dass gleich fünf Kinder in die Runde der Minis aufgenommen wurden, sondern auch, dass sie bereits in den Monaten zuvor in der Messe dienen durften. So konnten sie nicht nur schon Erfahrungen sammeln, sondern hatten auch die Möglichkeit, sich wirklich dafür zu entscheiden – und das haben sie zur Freude der ganzen Gemeinde getan.

 

Früh morgens herrschte an diesem Tag reges Treiben in der Sakristei und in der Kirche – der nebelverhangene Himmel konnte die gute Stimmung unter den Kindern nicht trüben. Im Pfarrcafe wurden Brötchen hergerichtet und die Tische liebevoll geschmückt.

 

Nach und nach kamen die Kinder, um sich umzuziehen und sich auf das bevorstehende Ereignis vorzubereiten. Ganz aufgeregt gingen sie gemeinsam noch einmal durch, was sie die vergangenen Wochen geübt hatten – ihre Aufgaben und den Ablauf. Alles sollte perfekt werden.

 

Als um halb zehn in der Kirche ein Handy laut klingelte, kramten die Menschen ganz aufgeregt in ihren Taschen, um sicherzugehen, dass dies nicht ihres war, das da läutete. Keine Sorge, es war das Handy unserer Oberministrantin Christina – mit diesem Anruf folgte eine kurze Einführung, worum es heute gehen wird: „Guten Morgen. Bist du noch zu Hause? Ich habe die Chorhemden vergessen!“ Kurz darauf erschien Babsi, unsere zweite Oberministrantin, um die fehlenden Chorhemden zu bringen – puh, das war knapp ;-)

 

Mit dem feierlichen Einzug begann jene Messe, auf die sich unsere fünf KandidatInnen ein halbes Jahr lang vorbereitet hatten: ihre Aufnahme. Natürlich durften auch die Großen nicht zu kurz kommen, denn sie teilen mit uns ihre Talente, ihre Freude und natürlich ihre Zeit, wie Pfarrer Pawel Marniak in seiner Predigt sagte. Danach war es endlich soweit: die Fünf wurden von je einem großen Mini vorgestellt. Währenddessen legten sie ihre weiße Albe ab und bekamen ihr eigenes Minigewand angezogen – ein ganz besonderer Moment für alle, die an diesem Tag in die Kirche gekommen waren. Die versammelte Gemeinde war so begeistert, dass ein spontaner Applaus folgte.Natürlich durften die neuen Minis Aufgaben während der Messe übernehmen. Dieses Mal – nicht so wie bisher von einem Großen begleitet – alleine. Ihre musikalischen Talente zeigten sie uns beim Danklied, bei dem sie nicht nur mitsangen, sondern auch dazu tanzten.Herzlichen Glückwunsch den frisch gebackenen MinistrantInnen und viel Freude bei ihrem Dienst!

 

Ein großes Dankeschön an alle Minis, dass sie mit Freude und ganzem Herzen dabei sind!

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Wir schließen uns Jesus an!

38 jungen Menschen sind es heuer, die die Entscheidung getroffen haben, zu Pfingsten bei ihrer Firmung ein klares Zeichen ihres Bekenntnisses zu Gott zu setzen.

Bei der Jugendmesse im November wurden sie nun der Pfarrgemeinde präsentiert.

von Martin Kainz


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Cäcilia und die Gewalt der Musik

Hl. Cäcilia (ÖMV)
Hl. Cäcilia (ÖMV)

Wenn es in der alten Bauernregel heißt: “Cäcilia im weißen Kleid, erinnert an die Winterzeit“, dann kommt die Ruhepause für das Land. Ebenso: „War am Simon und Juda kein Wind und Regen da, dann bringt ihn die Cäcilia“.

 

Dank eines Übersetzungsfehlers, der der hl Cäcilia die Orgel als Attribut zuordnete, wurde aus ihr die Schutzpatronin der Musik. Komponisten und Zuhörer verehrten sie, wenn auch nicht mehr so intensiv wie in vergangenen Zeiten; da wurden am 22. November, ihrem Ehrentag, eigene „Cäcilienmessen“ und „Cäcilienoden“ aufgeführt. Zu erwähnen wäre Georg Friedrich Händel, Henry Purcell und Joseph Haydn wie auch Benjamin Britten.

 

Cäcilia war Römerin im 2.Jh.n.Chr, führte ein heiligmäßiges Leben und erlitt als überzeugte Christin den Märthyrertod.

 

Kein Zweifel, daß von Musik eine besondere Kraft ausgeht und ihr Erleben einer himmlischen Macht gleicht, die bezwingt und berührt.

 

 

Ein Beitrag von Helga Högl

Jesus ist das Licht: Nacht der 1.000 Lichter

Am 1. November, Allerheiligen, gab es eine Premiere in Baumgarten: Die lange Nacht der 1.000 Lichter. Begleitet von unserem jungen Gospelchor "treenity.gospel" wurde es ein meditativer, schöner Abend im Kerzenschein. Nach einer Gebetseinheit hatte man die Möglichkeit, sich frei durch die Kirche zu bewegen und bei einer der "Praystations" vorbeizusehen.

von Julia Stadler

Fotos: Christina Völk / Maximilian Lang /

Bao Vu Phan Quoc / Jan Navratil


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LigAgil-Ausflug

Trotz verspäteter Abfahrt am Samstag den 20. Oktober war es ein gelungener Ausflug. Besonders erfreulich war, dass sich nicht nur Interessierte aus Oberbaumgarten auf den Weg machten, sondern auch einige Baumgartner - ein schönes Zeichen!

 

Von der Besichtigung der einzigen österreichischen Perlmuttmanufaktur, welche sich in Felling, im nördlichsten Waldviertel befindet, waren alle begeistert. Und als Erinnerung wurden sogar schöne Schmuckstücke eingekauft.

 

Danach stärkten wir uns mit einem hervorragenden Mittagessen im Gasthof Hammerschmiede in Hardegg, wo die junge Wirtin aufkochte und großes Lob erhielt.

 

Im Schloss Ruegers, das sich seit 1730 im Besitz der Familie Pilati (vormals Khevenhüller-Metsch) befindet, starteten wir einen ausführlichen Rundgang.

Wir sahen sieben Prunkräume, drei barocke Wohnräume, die Schlosskapelle, die barocke Herrschaftsküche sowie den Schlosspark mit Schlossteich und sogar den ältesten Hundefriedhof im mährisch-böhmisch-österreichischen Raum.

 

Gut gelaunt und voller interessanter Eindrücke machten wir uns auf die Heimreise.

 

Herzlichen Dank unserem Herrn Pfarrer Pawel Marniak, der sich die Zeit genommen hatte, uns zu begleiten.

 

Bericht: Elisabeth Beneder

Fotos: Otto Troger

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Brot der Gemeinschaft - Erntedank

Fröhliche Kinder, bunt geschmückte Roller, Fahrräder und Dreiräder,
Körbe mit Obst und Getreide
rund um den Altar,
das bedeutet:
in Baumgarten wird
Erntedank gefeiert.

 

 

von Christine Szedenik

Fotos: Georg Panny


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Auf dem Weg zur Pfarre Neu

Update der Schritte zu "Pfarre Neu" (ab 2018)

 

September 2018:

 

In der für 13. September geplanten Abstimmung wurde der Auftrag des Kardinals von beiden Pfarrgemeinderäten mit großer Mehrheit angenommen. Nach der Abstimmung wurde der Projektauftrag vom Herrn Pfarrer und den stellvertretenden Vorsitzenden der Pfarrgemeinderäte und Vermögensverwaltungsräte feierlich unterzeichnet. Danach wurden noch interessante Gespräche bei Wein und Knabbereien geführt.

Kunstwerke aus Glas und Licht

Foto: Helga Högl
Foto: Helga Högl

Zwei Gruppen ließen sich am 5. und 6. Oktober von den ausführlichen Erklärungen von Herrn Rath über Kunstwerke aus Lobmeyr-Glas informieren. Von den alten kostbaren Gläsern in Vitrinen bis zu den Glas-Kreationen junger Designer gewannen wir Einblicke in eine besondere Kunst-Szene.

 

Schwerpunkte in der Produktion sind nach wie vor die Entwürfe für Gläser von Josef Hoffmann, Adolf Loos und Otto Prutscher.

 

Auch die Entwicklungsstufen von Lustern aller Geschmacksrichtungen konnten wir im Geschäft der Fa. Lobmeyr verfolgen.

 

Die Verkaufserfolge von Ludwig Lobmeyr ab dem Jahr 1823 setzen sich unter seinen Nachkommen bis heute fort. Von den zahlreichen Opern- und Theater-Beleuchtungskörpern möchte ich hervorheben: der Luster „unserer“ Wiener Staatsoper ist von der Fa. Lobmeyr!

 

Ein Beitrag von Helga Högl

Unser gemeinsames Haus

In der viel beachteten Enzyklika LAUDATO SI von Papst Franzikus setzt sich der Heilige Vater mit der Sorge für das gemeinsame Haus auseinander. Das Team zur Bewahrung der Schöpfung wollte darauf aufbauend in einer Messe unser Bewusstsein für die Schönheit der Schöpfung stärken.

von Manfred Kainrath

Fotos: Harald Preyer


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PGR-Klausur

Von 12. auf 13. Oktober 2018 fand die erste gemeinsame PGR-Klausur der Pfarren Oberbaumgarten und Baumgarten statt. Begleitet und moderiert wurden die 24 Stunden von Herrn Stefan Lobnig, dem Leiter des Referats für Pastorale Strukturentwicklung der Erzdiözese Wien.Das Arbeitsprogramm umfasste

 

+ das Darstellen des „Zeit-Fahrplans“ für die notwendigen und gewünschten Schritte bis zur Errichtung einer neuen gemeinsamen Pfarre mit zwei Teilgemeinden am 1. Juli 2019.

 

+ das Formulieren von Zielen des pastoralen und missionarischen Weges unserer Pfarre und deren Teilgemeinden.

 

+ das Abstimmen eines 10er-Vorschlages an möglichen Namen für die gemeinsame Pfarre.

 

Die über 60 Namensvorschläge, welche aus Oberbaumgarten und Baumgarten eingelangt sind, wurden auf ihre Übereinstimmung mit den Kriterien der Erzdiözese geprüft. Anschließend wurde in mehreren Wahlgängen – das Kriterium der absoluten Mehrheit erforderte einige Stichwahlen! – eine Liste mit 10 Namen erstellt, gereiht nach ihrer Favorisierung.

 

Das ist die Liste der 10 Namensvorschläge, die die beiden Pfarrgemeinderäte dem Herrn Kardinal vorlegen werden. Eine Entscheidung wird nach der Rückkehr des Herrn Kardinals von der Synode in Rom erwartet:

 

1) Pfarre Heilige Mutter Teresa

2) Pfarre Zum Heiligen Franz von Assisi

3) Pfarre Baumgarten

4) Pfarre Zur Heiligen Familie Baumgarten

5) Pfarre Zum barmherzigen Vater

6) Pfarre Zu den Heiligen Peter und Paul

7) Pfarre Communio Baumgarten

8) Pfarre Heiliger Johannes XXIII.

9) Pfarre Zum Heiligen Geist

     ex aequo

     Pfarre Zum guten Hirten

 

Trotz der intensiven Tagesordnung blieb auch noch genug Zeit zum persönlichen Austausch und zum gemeinsamen Gespräch.

Hl. Hedwig von Schlesien

 Das Grab der hl. Hedwig  im Kloster Trebnitz
Das Grab der hl. Hedwig im Kloster Trebnitz

Eine der zahlreichen starken Frauen des Mittelalters war die hl. Hedwig, Herzogin von Schlesien, verheiratet mit Heinrich I. Im Laufe ihres Lebens (1174-1243) gebar sie 7 Kinder, gründete Frauenklöster, half Armen und Kranken, unterstützte ihren Mann beim Aufbau und Besiedelung des Landes, indem sie viele deutsche Siedler in das slawische Gebiet holte.

 

Als streng gläubige Frau förderte sie die Verbreitung und Verfestigung des christlichen Glaubens in der Bevölkerung. Gedenktag ist der 16. Oktober, ihr Sterbetag. Begraben wurde Hedwig im ehem. Zisterzienserinnen Kloster Trebnitz/Polen.

 

Zur Erinnerung: Das prunkvolle Grab war Ziel unserer Pfarrreise im Jahr 2015!

 

Schon vor ihrer Heiligsprechung im Jahr 1267, war das Kloster viel besuchter Wallfahrtsort – bis heute.

Die „Hedwigsgläser“ mit gravierten Tieren erinnern an die Legende, wonach sie nur Wasser trank. Als ihr Gemahl unerwartet ihr Glas nahm um zu trinken, hat sich das Wasser in Wein verwandelt.

 

In Wien ist die Kirche am Leopoldsberg eine Verehrungsstätte dieser Heiligen (momentan geschlossen).

 

Ein Beitrag von Helga Högl

Patrozinium

Wie jedes Jahr haben wir die „Qual der Wahl“, welchen der vier heiligen Evangelisten wir besonders ehren wollen. Nach längerem Überlegen haben wir uns heuer für den Evangelisten Matthäus entschieden, der nur wenige Tage vor unserer Feier – nämlich am 21. September – seinen Gedenktag hat.

 

In der Sakristei herrschte reges Treiben an jenem Morgen: zwei Priester, unser Seminarist und neun Minis bereiteten sich auf den bevorstehenden Gottesdienst vor. Auch die Kirche füllte sich reichlich mit Menschen – unter ihnen waren sogar Gäste aus Baumgarten, die ganz herzlich von Pfarrer Pawel Marniak begrüßt wurden. :-)

 

Dieses Jahr gab es nach der feierlich gestalteten Messe mit Kinderwortgottesdienst nicht nur eine erweiterte Agape, sondern einen Pfarrheurigen. Natürlich mit dabei waren die „Oberbaumgartner Schrammeln“, die den Besucherinnen und Besuchern Unterhaltung boten.

 

Vielen Dank allen, die etwas zu diesem Fest beigetragen und mitgefeiert haben!

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Das Römerlager Arrianis

Archäologie-Ausstelllung im Stift
Archäologie-Ausstelllung im Stift

Neben Vindobona, Lauriacum u.a. gab es auch in Klosterneuburg, genauer gesagt unter dem heutigen Stift, ein großes römisches Lager. Es war Teil des Donaulimes und diente zur Verteidigung der Grenzgebiete. Archäologische Grabungen unter dem Kreuzgang und der Kirche ergaben reiche Bodenfunde und damit interessante Einblicke in das Leben im Militärlager und der Zivilsiedlung. Der ausgedehnte Rundgang mit Führung geht in tiefe Kellerräume und endet am untersten Felsenboden, auf dem das Stift steht.

Sehr interessant!

 

Bis 18. November 2018, Stift Klosterneuburg, www.stift-klosterneuburg.at.

 

 

Ein Beitrag von Helga Högl

Ich bin mit dir - Pfarrwallfahrt 2018

Am letzten Samstag im September fand wieder die traditionelle Wallfahrt der Pfarre Baumgarten nach Mariazell statt. Wie immer erreichten die Pilger auf verschiedenen Wegen das Ziel. Der Gottesdienst konnte diesmal nicht in der Basilika stattfinden - der Ersatzort erwies sich aber als voller Erfolg.

 

von Veronika Votava, Christian Votava

Fotos: Manfred Kainrath, Thomas Moritz, Anna Noe, Rafael Rieder, Bernhard Rummich 


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Das war unser Flohmarkt 2018

Ein voller Erfolg war unser Flohmarkt, der am 22./23. September stattfand.

 

Schon Wochen davor wurden fleißig Spenden gesammelt und (aus-)sortiert, Werbung gemacht, Regale aufgebaut, MitarbeiterInnen gesucht und noch vieles mehr.

 

Obwohl das Wetter an dem Wochenende leider nicht so mitspielte, kamen doch zahlreiche BesucherInnen zu uns, um das eine oder andere Schnäppchen zu erwerben.

Bei den vielen unterschiedlichen Bereichen (Technik, Geschirr, KrimsKrams, Bücher, Stofftiere, Spiele, Kleidung, Taschen, Schuhe, Bettwäsche, Leintücher) kam jede/r auf seine/ihre Kosten.

 

Vielen Dank allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit ihrem Engagement und ihrer Zeit zu diesem Wochenende und dem tollen Endergebnis beigetragen haben!

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Eine selbstbewusste und charismatische Frau

Hildegard empfängt eine göttliche Inspiration und zeichnet sie auf  Wachstafeln. (aus dem "Rupertsberger Codex")
Hildegard empfängt eine göttliche Inspiration und zeichnet sie auf Wachstafeln. (aus dem "Rupertsberger Codex")

Mit dem Namen Hildegard von Bingen verbindet man bevorzugt Kräuter-Naturheilkunde und die unübersehbare Fülle und Verfälschungen von sogenannten Naturprodukten verdecken die eigentliche Bedeutung dieser außergewöhnlichen Nonne.

 

Als sie am 17. September 1179 im Kloster Rupertsberg starb, war sie berühmt, nicht nur als Klostergründerin und Äbtissin, sondern auch als Dichterin, Seherin, Komponistin und Gelehrte. Als Heilige und Kirchenlehrerin ist sie die große Mystikerin des Mittelalters; ebenso bekannt sind ihre umfangreiche Korrespondenz mit Kirchenvätern, weite Reisen als Seelsorgerin und ihre öffentliche Predigertätigkeit.

Für die damalige Zeit eine aufsehenerregende „Karriere“.

 

Dank ihres Wissens über Pflanzen und deren Heilkraft verfasste sie einige Schriften mit genauen Anweisungen für die Anwendungsmöglichkeiten, aber immer war der Glaube Voraussetzung für die Gesundung.

 

 

Es wäre zu wünschen, dass alle Käufer von „Hildegard-von-Bingen“-Produkten sich auch mit dieser Persönlichkeit befassen würden, die weit wichtigeres zu bieten hat als Salben, Elixiere, Holzprodukte, Maroni- und Dachsfell-Produkte (!).

 

(Quelle: Wikipedia)

 

Ein Beitrag von Helga Högl

Ein Wiedersehen in Baumgarten

Der erste Höhepunkt eines jeden neuen Pfarrjahres ist traditionell das gemütliche Baumgartenfest und so folgten auch heuer zahlreiche Menschen aus allen Generationen der Einladung zur Familienmesse und zum anschließenden Beisammensein im Pfarrheim.

von Rafael Riedler


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Erlebnisgärten Hirschstetten

Foto: Helga Högl
Foto: Helga Högl

Der richtige Name ist „Blumengärten“, doch ein Rundgang zu den Schwerpunkten der Anlage machen die Angebote zu einem Erlebnis. Dies fand auch unsere Gruppe am 25. August, die - trotz Regens - die mexikanischen, chinesischen (TCM), indischen Pflanzenarrangements, das Palmenhaus, den Irrgarten, den Weinhügel u.v.m. besuchte und von der Vielfalt und Farbenreichtum der Pflanzen, sowie der pflegerischen Leistung begeistert war.

 

Lediglich die Schildkröten, Wildkatze & Co. verzichteten auf unseren Besuch und ließen sich nicht blicken., während Schafe, Lämmer und Ziegen unbeirrbar ihren Hunger stillten. Wir übrigens auch in einem kleinen Café.

 

Ein empfehlenswerter Tipp!

 

Ein Beitrag von Helga Högl

Sag´s durch die Blume!

P.K. Schmerling: Blumenkranz mit Madonnenrelief, 1834, Copyr. Belvedere,Wien
P.K. Schmerling: Blumenkranz mit Madonnenrelief, 1834, Copyr. Belvedere,Wien

Vom üppigen Blumenbouquet über die heimische Distel bis zu Klimts Sonnenblumen präsentieren sich Bilder in der Orangerie des Unteren Belvedere, Wien, Die Blumenvielfalt und deren Symbolik stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, die auch vom gesellschaftlichen Wandel, von der Freude an exotischen Pflanzen aber auch an heimischer Gebirgsflora erzählt.

Nicht nur für Blumenliebhaber!

 

Bis 30. September 2018, Unteres Belvedere, Wien 3., www.belvedere.at.

 

 

Ein Beitrag von Helga Högl

Märtyrer für den Glauben

Maximilian Kolbe & Edith Stein
Maximilian Kolbe & Edith Stein

Im August gedenken wir zweier Märtyrer, die für ihren Glauben in der Nachfolge Christi den Tod erlitten haben.

 

Am heutigen 9. August feiern wir das Fest der Hl. Teresia Benedicta a Cruce – Edith Stein.

In ihrem Testament hat sie im Jahr 1939 ihr Leben Gott angeboten für den Frieden in der Welt. Am 9. August 1942 wurde sie in Auschwitz-Birkenau ermordet. 1998 heiliggesprochen, wurde sie als Patronin Europas in besonderer Weise zur Patronin des Friedens.

 

Der liturgische Gedenktag für den Hl. Maximilian Kolbe ist der 14. August.

Er war polnischer Franziskaner-Minorit und wurde am 14. August 1941 im Auschwitz hingerichtet, da er anstelle für einen Mithäftling, der Familie hatte, in den Hungerbunker ging. Er setzte ein Zeichen für eine beispielhafte Opferbereitschaft für seine Mitmenschen. 1982 wurde Maximilian Kolbe heiliggesprochen.

 

Beide Persönlichkeiten werden weltweit verehrt und fragen uns heute: Wie würden wir in ähnlicher Situation entscheiden?

 

Ein Beitrag von Helga Högl

Im schattigen Kurpark Oberlaa

Trotz sommerlicher Hitze war unsere Pfarrgruppe am 21. Juli interessiert, die Reste der Gartenschau WIG 1974 zu erkunden.

 

Ein ruinöses Turm-Glashaus, originelle Gartenmöbel, Terrassen für Rosenbeete und stille Teiche bis zum Allergiegarten stammen aus jener Zeit. Ein großer alter Uhrturm mit der aktuellen Zeitangabe, ein zierlicher Papagenoknabe aus Bronze waren weitere attraktive Blickpunkte. Den Abschluss bildete ein Besuch im Japanischen Garten mit exotischen Bäumen, der 1991 entdeckt und restauriert wurde.

 

Der Kurgarten, die größte Gartenanlage Wiens, ist tatsächlich eine grüne Lunge mit alten Bäumen und gepflegten Rasenflächen, der noch dazu leicht zu erreichen ist. Die Liegestühle laden zum Verweilen, Lesen, Meditieren ein.

 

Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall – noch dazu locken die süßen Köstlichkeiten der Kur-Konditorei.

 

 

Ein Beitrag von Helga Högl

Freitag - Disco, Disco, Party, Party

Lager gehen zu Ende, Ministranten- und Jungschar Ären ebenso. Und das muss gebührend gefeiert werden.
Auf ein letztes Mal mit News aus Wassergspreng!

von Dominik Theiner

Fotos: Dominik Theiner


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Gläubig oder ungläubig?

Der hl. Thomas c) Website St. Antoniuskirche, Bregenz
Der hl. Thomas c) Website St. Antoniuskirche, Bregenz

Der „ungläubige“ Apostel Thomas hat am 3. Juli seinen Gedenktag. Seine Haltung zum auferstandenen Christus wirft immer wieder Fragen auf, führt zu Diskussionen und fordert auf, den eigenen Glauben zu hinterfragen. Nicht zu vergessen: in jeder hl. Messe bekennen wir im Credo „Ich glaube ..“.

 

Bibelstellen wie „Selig sind die nicht sehen und doch glauben“, „..dein Glaube hat dich gerettet..“ , „Wer glaubt, braucht nicht zu fliehen“ sind Wegweiser zum bedingungslosen Vertrauen in Gott.

 

Der „Thomastag“ war ursprünglich der 21. Dezember und das Brauchtum betraf die Rauhnächte in Zusammenhang mit der Wintersonnenwende und Hochzeits-Orakelspiele.

 

Der Glaube steht nicht im Widerspruch zur Wissenschaft, auf die wir so viel, oft zu viel Wert legen, er geht allerdings über diese begrenzten Möglichkeiten hinaus, denn „wenn die Wissenschaft zu Ende ist, öffnet der Glaube eine neue Tür.“

 

 

Ein Beitrag von Helga Högl

Donnerstag - Der frühe Wurm hat einen Vogel.

Ho, Ho, Ho! Weihnachten seht vor der Tür und muss natürlich rechtzeitig vorbereitet und gefeiert werden.
Da bleibt aber allemal noch genug Zeit um schnell den Osterhasen, die Zahnfee und Co. nach deren Entführung wieder zu befreien.

von Dominik Theiner

Fotos: Dominik Theiner


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Mittwoch - Es ist sehr schön, es freut uns sehr!

Gemütlicher Wandertag nach Mödling, mit schwimmen, sporteln, schmausen, schlendern und spielen.

Ausklang mit Show, singen, schunkeln, staunen und abschließend dann schlafen und schlummern.

von Dominik Theiner

Fotos: Dominik Theiner


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Dienstag - Round 3, go!

Hiermit erkläre ich die 3. Runde für eröffnet! Es geht Schlag auf Schlag, neben Messe feiern, Gruppenfotos und Geländespiel bleibt noch genug Zeit für einen fetzigen Casinoabend. Aber lesen sie selbst!

von Dominik Theiner

Fotos: Dominik Theiner


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Auf dem Weg zur Pfarre Neu

Update der Schritte zu "Pfarre Neu" (ab 2018)

 

Juli 2018:

 

Auftrag Pfarre Neu

 

Die Pfarrgemeinderäte der Pfarren Baumgarten und Oberbaumgarten haben sich bereits im März dieses Jahres bereit erklärt, die nächsten Schritte auf dem Weg zu einer gemeinsamen Pfarre mit Teilgemeinden zu gehen. Am 1. Juli 2018 kam nun der offizielle Auftrag des Bischofsvikars Dariusz Schutzki an den Pfarrgemeinderat und Vermögenverwaltungsrat der Pfarren Baumgarten und Oberbaumgarten.

 

Ziel des Projekts ist es, dass mit dem 1. Juli 2019, also in genau einem Jahr, auf dem Gebiet der Pfarren Baumgarten und Oberbaumgarten eine gemeinsame Pfarre mit Teilgemeinden entsteht.

 

Im September wird in beiden Pfarrgemeinderäten über den Projektauftrag abgestimmt. Einen Monat später wird eine gemeinsame Pfarrgemeinderatsklausur abgehalten, in der die Pastoral für die Pfarre Neu auf Basis von Jüngerschaft und Mission entwickelt werden soll. Diese soll durch effektiven und effizienten Einsatz der verfügbaren personellen, materiellen und geistlichen Ressourcen im Sinne der Pfarrziele dauerhaft sichergestellt werden.

Montag - Vorhang auf für den 2. Tag!

2. Tag und schon geht es rund!
Geprägt von Theaterproduktionen, Städtebau und Lagerfeuer hatte der Montag gleich ein volles Programm zu bieten und die Kinder waren gleich voll eingespannt.

von Dominik Theiner

Fotos: Dominika Sterna, Dominik Theiner


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Sonntag - Osterhase & Co. KG

Endlich geht es los!
Das Sommerlager 2018 startet gleich mal fulminant und bildet einen gelungenen Auftakt für eine fantastische Woche. Wir sind bereit und die Kinder schon hochmotiviert!

von Dominik Theiner

Fotos: Antonia Länger, Franziska Stacher, Dominik Theiner


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Danke sagen

Foto: Christina Völk
Foto: Christina Völk

Lektor/innen, Kantor/innen, Mesner/innen, Kommunionhelfer/innen, Minis, Organist/innen, ... - man könnte ewig so weitermachen und all die Aufgaben unserer fleißigen Ehrenamtlichen aufzählen, aber dann wäre diese Liste unendlich.

Das ganze Jahr über arbeiten vor und hinter den Kulissen sehr viele Menschen, um uns Vieles zu ermöglichen.

 

Einmal im Jahr bekommen sie ein ganz besonderes "Dankeschön" für ihren Dienst - bei unserem Dankfest. Und so kamen auch dieses Jahr viele unserer ehrenamtlich Engagierten, um gemeinsam für das vergangene Pfarr-Jahr "Danke" zu sagen.

 

Im Anschluss an die Hl. Messe fanden sich alle beim traditionellen Pfarrheurigen ein - trotz des nicht ganz so überragenden Wetters und der Fußball-WM.😉

Besonderes Highlight für viele waren die "Oberbaumgartner Schrammeln", die schon in bewährter Weise Wienerlieder zum Besten gaben.

 

Es war ein gelungener Abend, bei dem alle DANKE sagen konnten!

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Danke! Thank you! Merci! Shukran!

Auch dieses Jahr fand am letzten Sonntag des Schuljahres ein gemeinsamer Dankgottesdienst mit anschließendem Danke-Fest im Pfarrheim mit allen Mitarbeitern, Helfern, den Minis, allen Leitern und unseren Diakonen, Seminaristen, Kaplan und natürlich Pfarrer statt. 

von Julia Stadler

Fotos: Bao Vu Phan Quoc


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Beethoven neu?

Foto: WienMuseum
Foto: WienMuseum

Im alten Biedermeierhaus mit idyllischem Garten gewann unsere Gruppe am 15. Juni ein völlig neues Bild vom Komponisten Beethoven, von seinem Alltag, seltsamen Gewohnheiten, familiären Schwierigkeiten aber auch von persönlichen und finanziellen Erfolgen.

 

Das neu gestaltete Museum (Wienmuseum) in der Probusgasse 6 präsentiert nicht nur eine Fülle von Bildern und Dokumenten, sondern auch Hör-Stationen für den musikalischen Hintergrund.

 

Als musikalischer „Titan“ durfte er sich menschliche Schwächen erlauben, seine Zeitgenossen aber auch das Publikum heute tolerierten seine Eigenheiten, und würdigten umso mehr das Genie Beethoven.

 

Der gemütliche Abschluß-Heurige vereinte nochmals alle Beethoven-Fans, ganz im Sinne des Komponisten, der auch ein Glas Wein schätzte.

 

 

Ein Beitrag von Helga Högl

Meisterwerke von Botticelli bis Van Dyck

Tintoretto: Der Hl. Georg, um 1543   c) St.Petersburg, Staatliche Eremitage, 2018.
Tintoretto: Der Hl. Georg, um 1543 c) St.Petersburg, Staatliche Eremitage, 2018.

Zwei bedeutende Gemäldesammlungen, die Heremitage in St. Petersburg und das Kunsthistorische Museum in Wien, bieten vierzehn Meisterwerke höchster Qualität und damit einen Überblick über die europäische Malereigeschichte vom 18. bis 19. Jh.

 

Katharina die Große von Russland und Maria Theresia waren eifrige und gut beratene Sammlerinnen; da beide Bestände 1918/19 in den staatlichen Besitz übergingen, wurden sie zum allgemeinen öffentlichen Kulturerbe.

 

Für diese Highlights gibt es Mittagskurzführungen ab Juli und Überblicksführungen von Di – So. Kunsthistorisches Museum, Wien 1. Bez., Maria-Theresia-Platz. Bis 2. September 2018!

 

Auskunft: www.khm.at oder Tel.Nr. 525 24-0.

 

 

Ein Beitrag von Helga Högl

Lange Nacht der Kirchen

Foto: W. Ehrendorfer
Foto: W. Ehrendorfer

Nach einigen Jahren Pause hat unsere Pfarre wieder einmal aktiv bei der Langen Nacht der Kirchen teilgenommen. Begonnen haben wir mit Kinderprogramm – zuerst eine Darbietung der Kindertanzgruppe, dann wurde der Platz vor der Kirche mit Straßenkreiden verschönert.

Dann folgte eine Einladung zum Taizé-Gebet.

 

Zum Abschluss gab es ein Konzert für die Menschlichkeit von unserer JuLi Band mit der Schlussrede von Charlie Chaplin aus dem Film „Der große Diktator“ im ersten Teil und Marin Luther Kings Rede: „I have a dream“ im zweiten Teil zum Nachdenken. Unsere Musiker haben toll gesungen und gespielt und es war ein sehr gelungener Abend.

 

Ein Bericht von Margit Pliwa

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Deutsch-Österreichische Ministrantenfreundschaft

Foto: Christina Völk
Foto: Christina Völk

Als die Baumgartner und Oberbaumgartner Ministranten im Oktober 2017 auszogen, um ihre Amtskollegen im Frankenland zu besuchen, war die Stimmung geprägt von freudiger Erwartung, wenn die Reisenden auch nicht so genau wissen konnten, wer und was sie eigentlich dort genau erwarten würde.

 

Die Wiener wurden allerdings so sehr mit offenen Armen und Herzen empfangen, dass sehr rasch Freundschaften geschlossen wurden und bereits bei der Verabschiedung vor der Heimreise pfarrliche und private Gegeneinladungen ausgesprochen wurden. Den Gastgebern dürfte die gemeinsame Zeit ebenfalls gefallen haben, denn die Idee einer Reise nach Wien und Besuch der Pfarre Baumgarten traf nicht nur auf ein interessiertes „schau mer mal“ sondern es wurden sofort Terminkalender und Handys gezückt, um einen passenden Termin zu finden. Nachdem in Bayern rund um Pfingsten Schulferien sind, war ein passender Zeitraum für alle Pfarren schnell gefunden.

 

Am Freitag nach Pfingsten war es daher soweit: Nach einem Nachmittag im Prater durften die

 

Baumgartner und Oberbaumgartner Minis ihre Kollegen aus den Pfarren Steinfeld, Hausen und Waldzell willkommen heißen. Die deutschen Gäste nahmen dann an der Eröffnung der „Langen Nacht der Kirchen“ in Baumgarten teil, die von Pfarrer Pawel Marniak eröffnet wurde. Danach trafen sich alle im Pfarrheim. Die Wiedersehensfreude war groß und die Gespräche schienen nahtlos an den Oktober anzuknüpfen. Nach einer Stärkung spielten die Kinder und Jugendlichen bald im Garten. Nach und nach tröpfelten die Gastgeberfamilien ein, um ihre Gäste abzuholen. Besonders schön war, dass sich auch „neue“ Familien in beiden Pfarren meldeten, um Gäste aufzunehmen. Auch auf deutscher Seite kamen Familien mit, die letzten Oktober nicht dabei gewesen waren.

 

Einige Gastgeber führten ihre Gäste dann noch zu anderen Veranstaltungen der „Langen Nacht der Kirchen.“ Besonders großer Beliebtheit erfreute sich dabei der Andachtsraum im Allianz-Stadion. Andere besuchten Kirchen in der Stadt oder noch einmal St. Anna.

 

Während die bayrischen Gäste am nächsten Tag ein Wien Programm mit Stadtführung und Fahrt auf dem Donaukanal absolvierten, bereiteten viele fleißige Helfer das Pfarrheim für die Feier am Abend vor und/oder brachten vielerlei Köstlichkeiten für das Buffet vorbei. In der Vorabendmesse feierten alle Ministranten sowie ihre Eltern und Betreuer Eucharistie. Der große Einzug mit 28 deutschen Minis in gelben T-Shirts und ebenso vielen österreichischen Minis in weißen Alben war ein ergreifender Anblick. Der gemeinsame Glaube und die Liturgie verbinden über Grenzen und Entfernungen (in diesem Fall konkret etwa 650 km) hinweg. Am Ende der Messe verteilten die Gäste als Dankeschön und als Zeichen der sich vertiefenden Freundschaft bunte Freundschaftsbänder an die Baumgartner und Oberbaumgartner.Nach der gemeinsamen Messfeier ging es zurück ins Pfarrheim, wo alle Gastgeberfamilien, alle Ministrantenfamilien und alle deutschen Gäste zu einem gemeinsamen Essen eingeladen waren. Das Wetter an dem Abend war wunderschön und so wurde überwiegend im Garten gegessen, geplaudert, gelacht und gespielt. Mit einem Glas Sekt stießen die Erwachsenen auf den gelungenen Besuch an und auf den allgemeinen Wunsch, dass die Freundschaft und der gegenseitige Austausch weiter gepflegt werden soll. Da an diesem Abend auch das Fußball-Champions-League-Finale zwischen Real Madrid und Liverpool stattfand, wurde als besonderer Service sogar der Jungscharraum für die Übertragung eingerichtet. Besonders interessant dabei war aber, dass selbst viele eingefleischte Fußballfans erst später oder gar nicht den Weg zum private Viewing des vermeintlichen Spiel des Jahres fanden, das Beisammensein mit alten und neuen Freunden erwies sich als starke Konkurrenz dazu.Nach einem wunderbaren Abend war es für die Gäste am Sonntagmorgen wieder Zeit „Auf Wiedersehen“ zu sagen und die Heimreise anzutreten. Vor der St.-Anna-Kirche herrschte großer (Bus-)bahnhof und herzliche Verabschiedungen. Auch wurde schon wieder die nächste Reise angedacht.

 

Schau ma mal.

 

 

Bericht von Christian Votava

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