Er gibt uns niemals auf

Am letzten Sonntag im Februar versammelten sich unsere Erstkommunionskinder wieder in der Pfarrkirche und feierten gemeinsam mit Pfarrer Clemens Abrahamowicz und der ganzen Gemeinde eine weitere Vorbereitungsmesse. In der Predigt wurde ihnen Mut gemacht.

von Rafael Riedler



In der Mitte der Fastenzeit, am 28. Februar, fanden sich die Mädchen und Buben, die sich mit Pfarrer Clemens Abrahamowicz auf das Sakrament der Erstkommunion vorbereiten, zu einer gemeinsamen Vorbereitungsmesse in der Pfarrkirche ein. Gut gelaunt und aufmerksam waren die Kinder bei der Sache und gestalteten den Gottesdienst bei den Singvögeln, bei den Fürbitten und der Gabenbereitung aktiv mit. Natürlich wurden sie auch bei der Predigt wie gewohnt einbezogen und konnten unter Beweis stellen, dass sie das Evangelium verstanden hatten. Warum lässt der Weingärtner in dem Gleichnis den Baum stehen, der schon seit Jahren keine Früchte trägt und somit unnütz ist?


Pfarrer Abrahamowicz erklärt es den Kindern und der Gemeinde so: Niemand von uns ist perfekt und es ist nie zu spät zur Umkehr. Hochmütig damit zu prahlen, wie toll wir sind, unsere scheinbare Christlichkeit zur Schau zu stellen, ohne sie im Herzen zu tragen, ist nicht der Weg, auf dem wir Jesus folgen. Die wirklich frohe Botschaft ist, dass er uns immer wieder eine Chance gibt, auch, wenn unser Leben gerade keine Früchte trägt, wir der Gesellschaft "nichts bringen", wie der Feigenbaum des Gärtners. Jesus gibt uns nicht auf, er ist unser Anwalt und Fürsprecher bis zuletzt. Wie können wir umkehren? Welche Früchte können wir tragen, für uns, für Gott, für unsere Mitmenschen? Was sind das für christliche Werte, die unsere Gesellschaft zurzeit angeblich verteidigt? Die Predigt gab dazu jede Menge Denkanstöße.